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Kurzinfo
über MAINE
COONS Diese
imposanten Naturschönheiten stammen aus dem US-Bundesstaat Maine im
Nordosten Amerikas. Viele Legenden existieren über ihre eigentliche
Herkunft: zum Beispiel die vom englischen Handelskapitän namens Coon, der
Katzen über alles liebte und einige langhaarige Exemplare besaß. Wo
immer er an Land ging, folgten ihm seine Katzen. Kamen dort dann 65 Tage
später langhaarige Katzenkinder zur Welt, wurden sie von den Mainern
schmunzelnd ,,Coon's Cats" genannt. Die Theorie, dass eine Kreuzung
zwischen Katze und Waschbär (engl.: >racoon<) diese Rasse
hervorgebracht haben soll, ist nach dem heutigen Wissensstand genetisch
nicht möglich. Vielmehr ist anzunehmen, dass die Maine Coon durch natürliche
Selektion entstanden ist. Im rauen Klima von Maine haben eben nur sehr
robuste Tiere eine Überlebenschance. Maine
Coons gehören zur Kategorie der Halblanghaarkatzen und erfreuen sich zur
Zeit immer größer werdender Beliebtheit. Obwohl diese Rasse nicht
speziell auf Farbe gezüchtet wird, gibt es die amerikanischen Waldkatzen
in verschiedenen Farbschlägen. Züchterisch ist vielmehr der Typ
ausschlaggebend.
Für
ihre volle körperliche Entwicklung braucht die Maine Coon ca. 3 bis 5
Jahre. Erwähnt werden sollte vielleicht auch
noch, dass für diese Katzen das Greifen mit den Vorderpfoten ganz typisch
ist. Des öfteren benutzen sie auch beim Fressen und Trinken
ihre Pfoten, was genauso wie das Wasser-Pritscheln ein spezielles
Markenzeichen der Maine Coons ist. Da diese Katzenrasse bis jetzt
kaum etwas von ihrer Ursprünglichkeit eingebüßt hat, sollte man sie
nicht als Freigängerin halten. Obwohl diese "Yankee-Cat"
seinerzeit große Reviere der nordamerikanischen Wälder durchstreifte und
als ausgezeichnete Mäuse- und Rattenfängerin galt, fühlt sie sich auch
in einer Wohnung wohl. Ein sehr stabiler Kratzbaum, wenn möglich
deckenhoch, gehört zur Grundausstattung. Coonies sind nämlich
leidenschaftliche Kletterer und lieben es ganz besonders ihre Schlaf- und
Ruhezeiten an relativ hohen Plätzen zu verbringen. Begehrt sind vor allem
Hängematten. Außerdem lieben sie Schlupfwinkel sowie Fensterplätze, von
welchen aus sie das Treiben in der Natur beobachten können. Man braucht
nicht unbedingt einen Garten, um Maine Coons halten zu können. Aber wenn
Freilauf, dann - bitte - nur im sicheren Freigehege! Auch ein mit einem
Gitter rundum katzensicherer Balkon leistet gute Dienste, da diese Cats Frischluft
über alles lieben. Die Maine Coon - vielleicht die ideale Familienkatze
auch für Sie?
Hildegard Bammer |